Aktuelles Radsport

1.Stadtradeln Obertshausen "von Kerb zu Kerb"

Beim 1. Stadtradeln in Obertshausen hat die TGS-Radsportabteilung ordentlich abgeräumt!

Das Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnis e. V. und wurde 2017 zum ersten Mal in Obertshausen von Fachbereichsleiter Michael Jentzsch organisiert und vom Bürgermeister und Schirmherr Roger Winter unterstützt.

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BRT-Radmarathon am 23.07. in Hannover

Dieses Mal gingen Stefan, Yvonne und Hella mit ordentlicher Unterstützung an den Start, denn Hella hatte ihr Tandem und Ihren Tandempartner Willi Brem mitgebracht.

In der Nacht donnerte, stürmte und blitzte es, so dass wir SEHR froh waren, als wir um 7 Uhr, nach einem ordentlichen Frühstück, trocken und gut gelaunt an den Start gehen konnten.
Die ersten 2,5 Stunden konnten wir bei schönem Wetter schon den ein oder anderen tollen Ausblick genießen und leider sahen wir auch genau, wo uns die Strecke hinführte, nämlich genau in ein Regengebiet. So war es auch nicht ganz überraschend, als die ersten Tropfen kamen, die sich dann schnell zu einem Teppich aus Bindfäden verbanden. Blitzschnell waren wir pitsche-patsche nass und das Wasser stand in den Schuhen. Zum Glück war es relativ warm und der Regen war nur nass, brachte aber nicht viel Abkühlung. So trockneten wir im Lauf des Tages schnell wieder ab.
Die Strecke war landschaftlich sehr schön, allerdings habe ich so eine mangelnde Versorgung wie hier noch NIE bei einer RTF erlebt. Bereits an der 2ten Kontrolle begann, was im Laufe des Tages noch schlimmer bis hin zu katastrophal wurde. Es gab keine Bananen mehr, keine Brote, nichts was hätte Kraft geben können. Stattdessen gab es Wassermelonen, Zitronen und Paprika. Und dabei sind wir im guten Mittelfeld unterwegs gewesen, d.h. es sind noch viele nach uns auf der Marathonstrecke gewesen, die noch weniger vorfanden wie wir. Die Mittagsversorgung in Bad Pyrmont war dafür erstklassig. Nudeln, Tortellini, 3 Soßen und eine Salatbar. Daran gab's nichts auszusetzen. An den nächsten Kontrollen überall das gleiche traurige Bild. Außer Wasser und Zitronen gab's nichts mehr und so wurde die Stimmung unter den Radlern immer schlechter. Man versorgte sich an Tankstellen und Kiosken (was eben sonntags so auf hat) oder lebte von dem, was Einige als Notreserve im Rucksack dabei hatten. So etwas darf nicht passieren, wenn man 20€ Startgeld bezahlt und der Sponsor REWE heißt. Tut mir leid, auch wenn es weniger Voranmeldungen gab, hätte man hier im Laufe des Tages reagieren und eine Lösung finden müssen.
Auch die Beschilderung war an einigen Stellen schlecht bis gar nicht vorhanden. So kam es, dass man immer wieder hörte, dass Leute 10 oder gar 20km mehr gefahren sind als geplant und das auf einer Strecke, die sowieso schon länger war als ausgeschrieben (221km statt 211km) und mit schlechter Versorgung. Das Sponsorenlogo, der BRT Logo und der Pfeil, alles in rot gehalten und dadurch teilweise in voller Fahrt nicht gut erkennbar. Auch hier sollte man dringend die Erfahrungen austauschen und für die Zukunft leuchtende Farben wählen. Schließlich will ja auch der Veranstalter sichergehen, dass die Teilnehmer auf der Strecke bleiben und nicht verloren irgendwo am Rand mit einer Panne sitzen und keiner sie findet.
Ich hoffe, die Verantwortlichen haben die Kritik voll abbekommen und geben die Erfahrungen weiter, damit so etwas beim nächsten BRT nicht wieder passiert.

Ergebnis in Zahlen:
221km / ca. 2000 hm / Fahrtzeit: 8:55 Std.

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Auf und Ab im Naturpark Rhein-Taunus

Bei perfektem Radfahrwetter gingen Christian, Vladi, Hella und Yvonne heute in Auringen an den Start. Nach der Anmeldung und dem Startstempel noch schnell ein Foto und schwups war Christian, unsere Bergziege, auch schon weg. Kein Wunder, kam doch gleich noch einigen Metern der erste Anstieg. Die anderen 3 ließen es ein wenig gemütlicher angehen. Wir fuhren eine große Runde 111km um Idstein herum. Auf und ab und auf und ab. Landschaftlich hatte die Strecke einige tolle Ausblicke und Anblicke (Burg in Burgschwalbach, Burg in Eppstein) zu bieten. Die Verpflegung unterwegs war Standard (Bananen, Äpfel, Tuc-Kekse, Wasser und Eistee) und leider gab es nirgends Toiletten, so dass man im Notfall unterwegs irgendwo anhalten musste. Im Ziel freuten wir uns über 108km auf dem Tacho mit 1404hm, auf ein ordentlich kaltes, isotonisches Weizen und darüber, dass noch viele Radler an den Tischen saßen und den schönen Radlersonntag zusammen ausklingen ließen.

Fazit: Die Anfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt und allein wegen der schönen Strecke wird diese RTF wohl zum festen Bestandteil in der Planung.

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TGS-Radler entdecken das Lausitzer Seenland

Dieses Wochenende hat es Hella, Stefan und Yvonne im Rahmen der RMCD-Serie nach Grossräschen verschlagen. Hier fand ein großes Sportlertreffen statt bei dem neben Skaten, Laufen und Zeitfahren der Radmarathon nur eine Randerscheinung war. Auf wunderbar ausgebauten Radwegen ging es die ersten 50km entlang von Seen durch eine nette Landschaft, weit ab vom Verkehrsstress. Die Kilometer flogen nur so vorbei und man merkte fast gar nicht wie schnell man unterwegs war. Auch später, als sich Straßen nicht mehr ganz vermeiden ließen war der Verkehr noch gemäßigt, so dass man sagen kann, dass die ganze Stecke angenehm zu fahren war. Aufgefallen ist uns allerdings, dass man kaum Vereine erkennen konnte. Wir 3 TGSler fielen im einheitlichen Look schon ziemlich auf und mir ist dann immer wieder der Spruch des BDR in Gedanken durch den Kopf gegangen: "Radfahren - Im Verein am schönsten!" Da hier jeder nur für sich unterwegs war, kam man irgendwie mit niemandem so richtig ins Gespräch um vielleicht man ein paar Insidertipps zu bekommen. 

Beeindruckend war die Organisation, denn trotz der Menge an Sportlern, die an den Verpflegungsstellen vorbeikamen, war immer und an jedem Stand Essen und Trinken in ausreichender Menge und Auswahl vorhanden, es gab musikalische Unterhaltung und teilweise wurden die Starter sogar persönlich begrüßt und/oder verabschiedet und so staunten wir nicht schlecht, als es bereits um kurz vor 7 Uhr hieß: " Ein besonderer Gruß geht an das Team der TGS Hausen! Gute Fahrt euch hier bei uns!" und als der Sprecher an K3 nach Radlern aus Brandenburg und Thüringen dann sagte: ".... und da geht auch Yvonne von der TGS Hausen mit ihrem Stefan wieder auf die Strecke." Man könnte fast sagen, dass an den Verpflegungsstellung "Partystimmung" war. So eine Animation habe ich bisher noch nicht erlebt und deswegen wird es wohl noch ein wenig in Erinnerung bleiben.

Ergebnisse in Zahlen: 
Fahrstrecke: 201 km
Fahrzeit: 7 Std.
Gefahrene Höhenmeter: 530

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TGS-Radler fahren "Rund um die Schlei"

Dieses Wochenende hat es 3 TGS-Radler in den hohen Norden getrieben.
Der Radmarathon "Rund um die Schlei" (02.07.2017) stand auf dem Programm.

Gut gelaunt und voller Hoffnung auf eine schöne Tour in bisher unbekanntem Terrain haben sich Hella, Stefan und Yvonne um 6:45 Uhr am Start in Schleswig getroffen. Der erwartete Andrang an der Anmeldung blieb für uns aus, da alle anderen wohl noch ein wenig länger schlafen wollten. Gut so - hatten wir mehr Zeit für das Frühstück. Grundlagen für so einen Marathontag müssen geschaffen werden! Während wir bei Kaffee und belegten Brötchen ganz entspannt dem Treiben zusahen, füllte sich das Foyer der Schule langsam und man sah viele fragende Gesichter. 'Regenjacke anziehen oder weglassen?' Laut Wetterbericht sollte es trocken und sehr windig werden, aber 7:10 Uhr begann es zu tröpfeln und pünktlich zum Start regnete es richtig. 'Egal' dachten sich wohl die Meisten 'der Wind wird uns schon wieder trocken pusten' und so blieben die Regenjacken größtenteils doch in den Taschen.

Die ersten Kreuzungen wurden von Helfern für die Fahrer gesperrt, so dass wir gut und sicher als großer Trupp losfuhren. Die Führungstruppe haben wir wegziehen lassen und uns dann ganz unauffällig an die Gruppe vom RBC Rendsburg dran gehangen. Die fuhren diszipliniert in 2er-Reihen und haben ein ruhiges Führungs-wechselsystem (belgischer Kreisel) durchgezogen. So haben wir nach und nach mal mit allen gequatscht und nette Infos über die Gegend bekommen. Bis zu K1 in Fleckeby radelten wir so relativ kräfteschonend.
Nach kurzer Stärkung fuhren wir zeitgleich mit der Gruppe vom RG Wedel weiter. Ein riesiger Trupp mit vielen anderen Mitfahren in dem es eher unruhig zuging. Nach einem Platten bei der RG Wedel trennte sich der Trupp und wir fuhren "unseren Stiefel" bis wir wieder zur K2 in Fleckeby kamen.
Gemeinsam mit den Radlern der RSG Mittelpunkt Nortorf fuhren wir nun in Richtung Kappeln zur K3.  Auch hier wieder ein eingespieltes Team, in das wir uns schnell einfinden konnte. Disziplinierte 2er-Reihen, ruhige Führungswechsel und viele nette Gespräche machten die Fahrt sehr angenehm. Freundlicher Weise hat man uns rechtzeitig darauf hingewiesen, ab wann wir wieder der Streckenbeschilderung folgen sollten, da die Nortorfer auf einer Sternfahrt waren und die Strecke vor Kappeln wieder verlassen haben.
Vor K3 haben wir in Kappeln einen kurzen Abstecher zu Ria und Frank (ehemalige Radler der TGS, die es jetzt endgültig in den Norden verschlagen hat) gemacht, denn Ria hatte Geburtstag und da wollten wir wenigstens kurz "Hallo" sagen und gratulieren. Zwischenzeitlich hatte es aufgehört zu regnen und wir fuhren den Rest der Strecke als 3er-Gruppe fertig. So standen am Ende 211 km und 1435 hm auf dem Tacho.

Eckdaten zur Veranstaltung:
Organisation: sehr gut
Verpflegung: sehr gut und reichlich
Sonstiges: Überall Sanitärräume und freundliche Helfer
Landschaft: Ich hätte mir gewünscht mehr Wasser (landschaftlich) zu sehen.

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