Rugby

Herzlich Willkommen beim TGS-Rugby

Rugby, der Sport mit Körper und Köpfchen. Interessenten von 5 - 70 Jahre willkommen.

Trainingstage sind Mittwoch und Freitag.

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10.06.2017 Verloren, aber nicht besiegt

Es hat nicht sein sollen … die Rugby Löwen haben am Samstag in Neckarsulm das Finale zum Aufstieg in die 1. Rugby-Bundesliga verpasst. Stattdessen wird die Neckarsulmer Sport Union ins Finale gegen den RC Aachen einziehen.

Dabei hatten die Löwen in der ersten Hälfte richtig aufgedreht und den starken Hausherren das Leben schwergemacht. Die zahlreichen Besucher merkten beiden Mannschaften ihre Nervosität und den gegenseitigen Respekt an. Schließlich begegneten sich beide zum ersten Mal. Hausen dominierte die erste Halbzeit und ging durch zwei von Kicker Daniel Almeida wie gewohnt sicher verwandelte Straftritte in Führung. Neckarsulm konnte erst kurz vor dem Seitenwechsel durch einen nicht erhöhten Versuch zum 6:5 verkürzen.

Auch der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte zunächst den Gästen aus Hessen, die jedoch aussichtsreiche Chance nicht zum Punktgewinn nutzen konnten. Verletzungen der beiden Außendreiviertel Edgar Kljatschkowskij und Juri Sayson zwangen Coach Benoit Grob zu nicht geplanten Umstellungen. Zudem war der sonst so starke Sturm der Rugby Löwen unter Druck und nicht wie gewohnt dominant. Fehler im Handling und einige verpasste Tacklings taten ihr übrigens: Die starke Mannschaft aus Neckarsulm nutzte diese Schwächen der Gäste gnadenlos aus und legte vier Versuche, die sämtlich nicht erhöht wurden.

Insgesamt war Neckarsulm als Tabellenführer der Südgruppe der 2. Rugby-Bundesliga der erwartet starke Gegner, jedoch an einem besseren Tag für Hausen nicht unschlagbar.

Kurz vor Schluss der Partie gelang den Rugby Löwen noch der Ehrenversuch durch den Kapitän Giuseppe Piano, erhöht durch Salé Ibarra Serrano zum Endstand von 13:25.

Damit ist für die TGS Hausen ihre bisher beste Saison zu Ende gegangen. Jetzt heißt es erst einmal Wunden lecken, Urlaub machen … und vielleicht auch ein bisschen 7er-Rugby spielen. Zu Hause ungeschlagen werden die Löwen in der neuen Saison erneut angreifen.

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03.06.2017 Rugby Löwen ziehen in die Play Offs ein

Wenn Coach Benoit Grob die Saison über immer von diesem einen Tag sprach, klang es weit weg und manchmal sogar ein bisschen unwirklich. Am Samstag aber war es tatsächlich so weit:

Die Rugby Löwen der TGS Hausen spielten zu Hause als Tabellenzweiter der 2. Bundesliga West gegen den Tabellenführer RC Aachen. In den Hausener Köpfen war klar: Gewinnen wir gegen Aachen – was zuvor nur ein einziges Mal gelungen ist – behaupten wir Platz 2 in der Tabelle gegen den ASV Köln und ziehen ein in die Play Offs um die 1. Bundesliga. Verlieren wir gegen Aachen, ist der Traum geplatzt.

Und so peitschten der frühere Coach Gerhard Felbinger, die Coaches Benoit Grob und Codrin Cibian, Kapitän Peppe Piano und Spielmacher Salé Ibarra Serrano die Mannschaft nach vorne und sie alle wurden dafür belohnt mit einem beeindruckenden 37:15-Sieg gegen die Gäste aus Aachen.

Die Löwen begannen das Spiel äußerst druckvoll und beherrschten jedes Gedränge.
Nach etwa 20 Minuten wurde ein über mehrere Sturmphasen vorgetragener Angriff durch einen Versuch von Niculita Costin für die TGS Hausen abgeschlossen, routiniert erhöht von Daniel Almeida.

Aber auch die Gäste nahmen die Partie ernst und griffen über ihre schnelle Reihe immer wieder an. Wenige Minuten nach der Hausener Führung konnte Aachen durch einen Versuch mit Erhöhung ausgleichen. Hausen zeigte jedoch keine Nervosität und blieb unbeeindruckt. Kapitän Guiseppe Piano, den Aachen zeitweise nur mit 3 Spielern stoppen konnte, erzielte für Hausen einen weiteren Versuch zum Zwischenstand von 12:7. Nach einer Regelwidrigkeit von Hausen holte Aachen mit Strafkick auf die Stangen auf (12:10), was aber umgehend durch einen Straftritt für Hausen beantwortet wurde (15:10 / Daniel Almeida). Kurz vor der Halbzeitpause war es erneut Kapitän Piano, der einen weiteren Versuch zum Halbzeitstand von 20:10 für Hausen erzielte.

Aachen nutzte eine Unachtsamkeit von Hausen und hielt die Partie nach der Pause durch einen schnellen Versuch spannend, dessen Erhöhung daneben ging (20:15). Danach spielte nur noch Hausen: Das Team um Trainer Benoit Grob erzielte weitere Punkte durch zwei Versuche (Edgar Kljatschkowskij, Peppe Piano), beide erhöht von Daniel Almeida.

Krönender Abschluss des Punkte-Reigens war ein wunderschönes Drop-Goal von Salé Ibarra Serrano zum Endstand von 37:15, mit dem der Spanier seine ganze Klasse zeigte.

Nach dem Abpfiff gab es für die Löwen und ihre Fans kein Halten mehr. ‚So sehen Sieger aus‘ wurde nur noch von Bierduschen unterbrochen. ‚Man of the match‘ wurde Julian Grau-Eberhardt, der eine ganz starke Partie als Gedränge-Halb spielte. Ein stolzer Kapitän Guiseppe Piano führte seine Mannschaft zum Sieg und steuerte selbst drei Versuche bei.

Wie geht es jetzt weiter?
Am nächsten Samstag, den 10. Juni, finden die zwei Halbfinalspiele statt:
Die Löwen spielen als Zweite der 2. Bundesliga West auswärts gegen den Ersten der 2. Bundesliga Süd – die Neckarsulmer Sport-Union. Zeitgleich spielt der RC Aachen als Tabellenführer West gegen StuSta München, dem Tabellenzweiten Süd.

Am Samstag darauf (17. Juni) spielen die Halbfinal-Sieger dann das Finale um den Liga-Aufstieg. Der Gewinner dieses Matches steigt direkt auf, der Verlierer muss gegen den Abstiegskandidaten der ersten Liga – den SC Neuenheim – ran, um in Liga 1 zu kommen.

Es bleibt verdammt spannend.

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02.06.2017 U14er-Löwen spielen um Sanssouci Pokal in Potsdam

An Pfingsten reiste unser U 14 erstmalig zum Sanssouci-Cup nach Potsdam. Nach einer An-
Reise mit z. T. vielen Staus kamen nach und nach alle Teilnehmer an, bezogen im idyllisch
gelegenen Inselparadies vor den Toren Potsdams ihr Quartier und waren gespannt auf die
beiden vor ihnen liegenden Turniertage.
Am nächsten Tag ging es zum Sportplatz des USV Potsdam, welcher direkt vor dem Eingang
zum weltberühmten Schloss Sanssouci liegt.

Hier traf man zunächst auf die Mannschaft des späteren Turniersiegers Berliner RC. Nach der
ersten Halbzeit lagen die Junglöwen bereits mit 0:40 hinten. In der zweiten Hälfte bot man
den körperlich überlegenen Berlinern etwas mehr die Stirn, musste jedoch noch weitere
vier Versuche zum Endstand von 0:60 hinnehmen.

In der zweiten Partie trat man gegen die SG Berliner SV/USV Potsdam an. Die Mannschaft
wehrte sich in der ersten Halbzeit tapfer, kassierte aber mit dem Halbzeitpfiff den zweiten
Versuch. Mental leicht angeschlagen, gestatteten die Hausener der Spielgemeinschaft noch
weitere vier Versuche, so das am Ende leider eine 0:30 – Niederlage zu Buche stand.

Im dritten Spiel gegen den Hamburger RC sollte nun endlich der Knoten platzen. Man merkte,
dass sich die Mannschaft für diese Partie einiges vorgenommen hatte. Schnell ging man mit
5:0 in Führung und konnte die erste Halbzeit ausgeglichen gestalten (10:10). In der zweiten
Halbzeit lag man dann mit 15:20 zurück, konnte aber aufgrund einer roten Karte für Hamburg
und dem daraus resultierenden Strafversuch noch einmal ausgleichen. Leider verletzten sich
in der Schlussphase des Spiels in Überzahl zwei Spieler derart, dass sie nicht mehr mitwirken
konnten. Bei nur einem Auswechselspieler war die Überzahl nun dahin und der Gegner nutzte
die Gunst der Stunde. Somit lautete der Endstand aus Hausener Sicht 20:30.

Im fast unmittelbar darauf folgenden letzten Gruppenspiel gegen Bremen ging es darum,
die Gruppenphase nicht auf dem letzten Platz abzuschließen. Hierbei griff man auf Grund der
Personalsituation auf zwei Gastspieler des RK Heusenstamm zurück. Diese brachten auch
gleich frischen Wind in die Partie und steuerten zwei Versuche zum Endstand von 20:20 bei.
Aufgrund der weniger gelegten Versuche blieb den Junglöwen im Direktvergleich mit Bremen
jedoch leider nur der letzte Gruppenplatz.

Somit musste man am zweiten Turniertag im Spiel um Platz neun gegen den Gruppenletzten
Der anderen Gruppe, SC Germania List, antreten. Mit Ihrer bis dahin besten Leistung führten
die Hausener bei Halbzeit mit 20:10 und durften vom Sieg träumen. Leider machte sich in der
zweiten Hälfte jedoch erneut die dünne Personaldecke bemerkbar. List konnte erheblich
mehr durchwechseln und legte gegen die nun einbrechenden Hausener noch fünf Versuche
zum 20:35 – Endstand. Somit blieb nach aufopferungsvollem Kampf leider nur der letzte Platz.

Fazit: Unser Team zeigte phasenweise ansprechendes Rugby, musste allerdings letztlich der
dünnen Personaldecke Tribut zollen. Eine bessere Platzierung wäre mit mehr Spielern
sicherlich möglich gewesen. Nichtsdestotrotz konnten die Spieler eine Menge Spielpraxis
sammeln, was für künftige Spiele sicherlich hoffen lässt.

Abschließend sei an dieser Stelle noch einmal allen ein Dankeschön gesagt, die den weiten
Weg nach Potsdam auf sich genommen und vor allem dem Wetter standhaft getrotzt haben.

Besonderen Dank geht an Silke, ohne deren Organisationskünste diese Fahrt wohl nicht
möglich gewesen wäre. Auch ein herzliches Dankeschön an Petra für die medizinische Ver-
sorgung und Betreuung unserer Mannschaft und an Markus und Julian für das Coaching.

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21.05.2017 Keine Kompromisse beim Lokal-Derby

Beim Lokal-Derby gegen den TG 1875 Darmstadt am Sonntagnachmittag hielten sich die Rugby Löwen nicht lange mit der Vorrede auf: Zur Halbzeit stand es 57:0 für Gastgeber Hausen, zum Ende 74:17.

Dabei kam Darmstadt insbesondere nach dem jüngsten Erfolg gegen Aachen als nicht ausrechenbarer Gegner zur TGS. Die Mannschaft um Coach Benoit Grob hat sich auf ein enges und hart umkämpftes Spiel eingestellt und wollte sich das Saisonziel an diesem Tag auf keinen Fall aus den Händen reißen lassen. Bis in die Haarspitzen motiviert gingen die Löwen auf den Platz und belegten ihren Gegner sofort mit einer Welle von Angriffen.

Von der ersten Minute an wurde 100% Leistung abgerufen. Innerhalb von nur wenigen Minuten war schon der Bonuspunkt für 4 gelegte Versuche eingefahren.

Einmal ins Rollen gekommen, ging es bis zur Pause ununterbrochen im Einbahnstraßen-Rugby weiter. Nach 40 Minuten stand es bereits 57:0. Dabei zeigte Prop Daniel Almeida, dass er nicht nur Erhöhungen zwischen den Stangen versenken, sondern auch Versuche legen kann. Auch der spätere ‚Man of the Match‘ Patrick Dunkley versenkte den Ball im Malfeld der Darmstädter, die von den Löwen regelrecht überrollt wurden.

Nach der Halbzeitansprache von Coach Grob und Kapitän Peppe Piano ging es mit gleichem Siegeswillen weiter. Den niemals aufgebenden Darmstädtern gelang es dennoch, einen Ball aus der Hausener Hintermannschaft heraus zu fangen und ungehindert zum Versuch einzulaufen. Der dennoch deutliche Vorsprung der Löwen, der durch 3 weitere Versuche noch ausgebaut wurde, ließ Gastgeber Hausen das Tempo herausnehmen. In Minute 80 endete das durchaus körperbetonte, aber immer faire Match mit 74:17.

Für Hausen punkteten:
Julian Grau (5 Punkte via Versuch), Alex Piano (5 Punkte via Versuch), Giuseppe Piano (2 x 5 Punkte via Versuch), Philipp Felbinger (5 Punkte via Versuch), Patrick Dunkley (2 x 5 Punkte via Versuch / 3 x 2 Punkte durch Erhöhung), Marvin Seifert (5 Punkte via Versuch), Niculita Costin (5 Punkte via Versuch), Chris Bettner (5 Punkte via Versuch), Sebastian Brempel (5 Punkte via Versuch), Daniel Almeida (5 Punkte via Versuch / 4 x 2 Punkte durch Erhöhung)

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13.05.2017 Löwen zeigen Grashof Essen die Zähne

Eigentlich wollte das Team vom Rugby Club Grashof Essen den Rugby Löwen am Samstag die Zähne ziehen. Verständliche Motivation, denn die 125:17-Schlappe vom 17. September, als Essen in Hausen antrat, war nur schwer wegzustecken.

Und tatsächlich trafen unsere Herren auf ein deutlich verbessertes und körperlich starkes Essener Team, das von Anfang an klar machte, dass es sich nicht wie beim Heimsieg der Hausener im Hinspiel einfach überrennen lassen wollte.

Bereits in der 3. Minute ging Essen mit einem Versuch in Führung. Der war allerdings ein Weckruf für das Team aus Hausen, denen die lange Anreise wohl noch in den Knochen steckte. Fünf Minuten später tankte sich Marvin Seifert zum Versuch über die Essener Mal-Linie. Danach ging es ganz schnell: Bis zur 30. Minute folgen weitere Versuche durch Guiseppe Piano, Luca Frischkorn und Christian Bettner.
Der von Hausen angestrebte Bonuspunkt war damit „im Kasten“

Beim Zwischenstand von 24:5 aus Hausener Sicht wurden die Seiten gewechselt.
Nach dem Seitenwechsel und der vermeintlich sicheren Führung spielten die Männer der TGS Hausen weniger konsequent und schalteten einige Gänge zurück. Hinzu kam, dass Hausen zwei Zeitstrafen verkraften musste und mehrere Minuten nur mit 13 Mann auf dem Platz stand. Essen kam logischerweise besser ins Spiel und erzielte drei Punkte durch einen Straftritt. Hausen konnte umgehend den alten Abstand durch einen eigenen Straftritt wieder herstellen und zog schließlich mit einem weiteren Versuch durch Luca Frischkorn auf 34:8 davon.

Trainer Benoit Grob setzte ab der 50. Minute jeden seiner 22 Spieler ein und konnte sich insbesondere über eine ganz starke Leistung seiner Männer im Sturm freuen. Hausen beherrschte im Gedränge Essen nach Belieben und eroberte sogar häufig deren Bälle. Die niemals aufgebenden Essener erzielten schließlich in den letzten Minuten einen weiteren Versuch zum Endstand von 34:13.

Für die TGS Hausen punkteten: 10 Luca Frischkorn (2 x 5 Punkte durch Versuch), Christian Bettner / Guiseppe Piano / Marvin Seifert (jeweils 5 Punkte durch Versuch), Daniel Almeida (2 x 2 Punkte durch Erhöhung), Patrick Dunkley (2 Punkte durch Erhöhung und 3 Punkte durch Strafkick).

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